Nachhaltigkeit sichtbar machen – die FINZEL & SCHUCK Firmengruppe

Der Erfolgsbericht der FINZEL & SCHUCK Firmengruppe

Vie­le mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men beschäf­ti­gen sich heu­te inten­si­ver mit Nach­hal­tig­keit, weil Kun­den danach fra­gen. Genau so begann auch der Pro­zess bei der FINZEL & SCHUCK Fir­men­grup­pe: Ein gro­ßer Kon­zern­kun­de frag­te gezielt nach einer Eco­Va­dis-Bewer­tung. 

Für das Fami­li­en­un­ter­neh­men war das kein kom­plett neu­es The­ma. Vie­le nach­hal­ti­ge Prak­ti­ken gehör­ten bereits seit Jah­ren zum All­tag. Die Anfra­ge brach­te jedoch die rich­ti­ge Moti­va­ti­on, die­se Akti­vi­tä­ten struk­tu­riert zu erfas­sen und trans­pa­rent dar­zu­stel­len. 

Gemein­sam mit Texul­ting ent­stand dar­aus ein Pro­zess, der bestehen­de Maß­nah­men sicht­bar mach­te, inter­ne Struk­tu­ren schärf­te und die Grund­la­ge für eine Eco­Va­dis-Bewer­tung sowie einen Nach­hal­tig­keits­be­richt leg­te. 

Ein Familienunternehmen mit breiter textilem Know-how

Die FINZEL & SCHUCK Fir­men­grup­pe ist ein tra­di­ti­ons­rei­ches Fami­li­en­un­ter­neh­men in der Tex­til­bran­che. Zur Grup­pe gehö­ren meh­re­re Unter­neh­men mit unter­schied­li­chen Auf­ga­ben ent­lang der Wert­schöp­fungs­ket­te: die Fin­zel & Schuck GmbH, die Fin­zel & Schuck Pro­duk­ti­ons GmbH & Co. KG, die HSP Hen­ry Schuck Tex­til GmbH & Co. KG sowie ps:dreizehn. 

Gemein­sam decken sie ein brei­tes Spek­trum ab — von der Ent­wick­lung und Pro­duk­ti­on über Lohn­fer­ti­gung und Han­del bis hin zu spe­zia­li­sier­ten Tex­til­lö­sun­gen für bekann­te Mar­ken und Indus­trie­kun­den. 

Typisch für fami­li­en­ge­führ­te Unter­neh­men prä­gen lang­fris­ti­ges Den­ken, sta­bi­le Part­ner­schaf­ten und ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Res­sour­cen die Unter­neh­mens­füh­rung. Vie­le The­men, die heu­te unter Nach­hal­tig­keit dis­ku­tiert wer­den, wur­den bei FINZEL & SCHUCK daher schon lan­ge im All­tag berück­sich­tigt — ohne dass sie for­mal als Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie bezeich­net wur­den. 

Viel umgesetzt — aber wenig dokumentiert

Im Aus­tausch mit Texul­ting wur­de schnell deut­lich: Im Unter­neh­men exis­tier­ten bereits zahl­rei­che nach­hal­ti­ge Maß­nah­men und Struk­tu­ren. 

Dazu gehö­ren unter ande­rem: 

  • ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Mate­ria­li­en und Res­sour­cen 
  • lang­jäh­ri­ge, sta­bi­le Lie­fe­ran­ten­be­zie­hun­gen 
  • hohe Stan­dards im Arbeits- und Gesund­heits­schutz 
  • ein respekt­vol­ler Umgang mit Mit­ar­bei­ten­den 
  • regio­na­le Part­ner­schaf­ten und lang­fris­ti­ge Kun­den­be­zie­hun­gen 

 

Was jedoch fehl­te, war eine struk­tu­rier­te Doku­men­ta­ti­on die­ser Akti­vi­tä­ten. Vie­le Maß­nah­men waren selbst­ver­ständ­lich, aber nicht sys­te­ma­tisch erfasst oder nach außen kom­mu­ni­ziert. 

Gera­de bei Anfra­gen wie einer Eco­Va­dis-Bewer­tung wird jedoch deut­lich: Unter­neh­men müs­sen ihre Nach­hal­tig­keits­prak­ti­ken nicht nur umset­zen, son­dern auch nach­voll­zieh­bar bele­gen. 

Struk­tur schaf­fen: Der gemein­sa­me Nach­hal­tig­keits­pro­zess 

Gemein­sam mit der Unter­neh­mens­grup­pe star­te­te Texul­ting des­halb einen struk­tu­rier­ten Pro­zess, um Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­men sys­te­ma­tisch zu erfas­sen. 

Der Pro­zess umfass­te meh­re­re Schrit­te: 

Wesent­lich­keits­ana­ly­se 
Gemein­sam mit der Geschäfts­füh­rung wur­den die wich­tigs­ten Nach­hal­tig­keits­the­men iden­ti­fi­ziert – sowohl aus Unter­neh­mens­sicht als auch aus Sicht von Kun­den und ande­ren Stake­hol­dern. 

Stake­hol­der­ana­ly­se 
Es wur­de ana­ly­siert, wel­che Anspruchs­grup­pen für die Unter­neh­mens­grup­pe beson­ders rele­vant sind und wel­che Erwar­tun­gen sie an nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten haben. 

Daten­er­he­bung 
Rele­van­te Kenn­zah­len zu Ener­gie, Res­sour­cen, Arbeits­schutz, sozia­len The­men und orga­ni­sa­to­ri­schen Struk­tu­ren wur­den sys­te­ma­tisch zusam­men­ge­tra­gen. 

Stra­te­gie­work­shop 
Auf Basis die­ser Infor­ma­tio­nen wur­den Zie­le, Maß­nah­men und Ver­ant­wort­lich­kei­ten defi­niert, um die Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten künf­tig kla­rer zu steu­ern. 

Der Pro­zess zeig­te deut­lich: Vie­les war bereits vor­han­den. Die Her­aus­for­de­rung lag weni­ger dar­in, neue Maß­nah­men ein­zu­füh­ren, son­dern bestehen­de Akti­vi­tä­ten sicht­bar und nach­voll­zieh­bar zu machen. 

Interne Grundlagen weiterentwickeln

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt bestand dar­in, bestehen­de inter­ne Doku­men­te zu über­ar­bei­ten und stär­ker an der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie aus­zu­rich­ten. 

Dazu gehör­ten unter ande­rem: 

  • die Unter­neh­mens­po­li­tik 
  • die Beschaf­fungs­richt­li­nie 
  • ers­te Über­sich­ten zu rele­van­ten Kenn­zah­len 
  • struk­tu­rier­te Doku­men­ta­tio­nen für inter­ne Pro­zes­se 

 

Die­se Doku­men­te bil­den heu­te eine wich­ti­ge Grund­la­ge für das Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment der Unter­neh­mens­grup­pe. 

Gleich­zei­tig konn­ten sie genutzt wer­den, um den umfang­rei­chen Fra­ge­bo­gen für die Eco­Va­dis-Bewer­tung struk­tu­riert zu bear­bei­ten und die gefor­der­ten Nach­wei­se zusam­men­zu­stel­len. 

Eco­Va­dis bewer­tet die Qua­li­tät des Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ments eines Unter­neh­mens anhand von Richt­li­ni­en, Maß­nah­men und Ergeb­nis­sen in vier The­men­fel­dern: Umwelt, Arbeits- und Men­schen­rech­te, Ethik sowie nach­hal­ti­ge Beschaf­fung. 

Die ersten Ergebnisse: EcoVadis Silber und Bronze

Die ers­ten Ergeb­nis­se der gemein­sa­men Arbeit lie­gen inzwi­schen vor. 

Die HSP Hen­ry Schuck Tex­til GmbH & Co. KG wur­de von Eco­Va­dis mit der Sil­ber-Medail­le aus­ge­zeich­net und gehört damit zu den bes­ser bewer­te­ten Unter­neh­men ihrer Bran­che. Die Fin­zel & Schuck GmbH hat in der Bewer­tung die Bron­ze-Medail­le erreicht. 

Die unter­schied­li­chen Ergeb­nis­se sind nicht unge­wöhn­lich. Die Unter­neh­men inner­halb der Grup­pe unter­schei­den sich in Grö­ße, Struk­tur und Bran­chen­schwer­punk­ten, was sich auch in der Bewer­tungs­sys­te­ma­tik wider­spie­gelt. 

Wich­ti­ger als die ein­zel­ne Medail­le ist daher die gemein­sa­me Ent­wick­lung. Für die Unter­neh­mens­grup­pe ist das Ergeb­nis ein kla­rer Aus­gangs­punkt: Daten künf­tig sys­te­ma­ti­scher sam­meln, Kenn­zah­len bes­ser auf­be­rei­ten und die bestehen­den Maß­nah­men im Bereich Nach­hal­tig­keit Schritt für Schritt wei­ter­ent­wi­ckeln. 

Nachhaltigkeit sichtbar machen

Unab­hän­gig von ein­zel­nen Bewer­tun­gen hat der Pro­zess bereits einen wich­ti­gen Effekt erzielt: Die Nach­hal­tig­keits­ak­ti­vi­tä­ten der Unter­neh­mens­grup­pe sind heu­te deut­lich trans­pa­ren­ter und bes­ser struk­tu­riert. 

Das hilft nicht nur bei Kun­den­an­fra­gen, son­dern auch intern. Ver­ant­wort­lich­kei­ten sind kla­rer, Maß­nah­men bes­ser doku­men­tiert und Fort­schrit­te leich­ter nach­voll­zieh­bar. 

Für Texul­ting ist die Zusam­men­ar­beit mit FINZEL & SCHUCK ein gutes Bei­spiel dafür, wie Nach­hal­tig­keit im Mit­tel­stand funk­tio­niert: Vie­le Unter­neh­men machen bereits vie­les rich­tig. Der ent­schei­den­de Schritt besteht oft dar­in, die­se Akti­vi­tä­ten sicht­bar zu machen, zu struk­tu­rie­ren und ver­ständ­lich zu kom­mu­ni­zie­ren. 

So wird aus geleb­ter Pra­xis eine kla­re Grund­la­ge für die Zukunft. 

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