EmpCo 2026: Nachhaltig werben ohne Greenwashing | Webinar am 28.09.2026

EmpCo ab September 2026: Neue Regeln für Werbung, Marketing und Vertrieb

Ab dem 27. Sep­tem­ber 2026 gel­ten neue Anfor­de­run­gen an Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen gegen­über Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern. Begrif­fe wie „nach­hal­tig“, „umwelt­freund­lich“, „kli­ma­freund­lich“ oder „CO2-neu­tral“ müs­sen künf­tig noch genau­er geprüft und belegt wer­den.

Für vie­le Unter­neh­men stellt sich des­halb ganz prak­tisch die Fra­ge: Was dür­fen wir in Mar­ke­ting, Ver­trieb und Pro­dukt­kom­mu­ni­ka­ti­on künf­tig noch sagen? Wel­che Aus­sa­gen wer­den kri­tisch? Wel­che Nach­wei­se müs­sen vor­han­den sein? Und müs­sen jetzt Web­site, Bro­schü­ren, Pro­dukt­tex­te oder Ver­pa­ckun­gen voll­stän­dig über­ar­bei­tet wer­den?

Im Web­i­nar geben wir einen ver­ständ­li­chen und pra­xis­na­hen Ein­stieg in Emp­Co und zei­gen, was sich für Unter­neh­men in Wer­bung, Mar­ke­ting und Ver­trieb ver­än­dert.

Dabei geht es aus­drück­lich nicht dar­um, Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on zu ver­hin­dern. Unter­neh­men sol­len wei­ter­hin zei­gen kön­nen, was sie tun. Ent­schei­dend ist, Aus­sa­gen kon­kre­ter, nach­voll­zieh­ba­rer und belast­ba­rer zu machen.

Warum Unternehmen sich jetzt mit EmpCo beschäftigen sollten

Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen sind längst Bestand­teil vie­ler Web­sites, Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Bro­schü­ren, Social-Media-Bei­trä­ge und Ver­kaufs­ge­sprä­che.

Mit Emp­Co stei­gen die Anfor­de­run­gen dar­an, wie sol­che Aus­sa­gen for­mu­liert und belegt wer­den müs­sen. Beson­ders pau­scha­le oder schwer über­prüf­ba­re Begrif­fe wer­den kri­ti­scher.

Für Unter­neh­men bedeu­tet das: Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on soll­te nicht nur krea­tiv, son­dern auch fach­lich belast­bar sein.

Wich­tig wird des­halb vor allem die Ver­bin­dung zwi­schen Aus­sa­ge und Nach­weis.

Bei­spie­le dafür sind:

  • CO2-Bilan­zen
  • Ener­gie­kenn­zah­len
  • Recy­cling­an­tei­le
  • Pro­dukt­da­ten
  • Zer­ti­fi­zie­run­gen
  • Nach­hal­tig­keits­be­rich­te
  • doku­men­tier­te Maß­nah­men
  • belast­ba­re Ziel­set­zun­gen

Je kon­kre­ter und nach­voll­zieh­ba­rer die Aus­sa­ge, des­to bes­ser lässt sie sich intern prü­fen und extern kom­mu­ni­zie­ren.

Was die Teilnehmenden erfahren

Im Web­i­nar ler­nen Sie:

  • was Emp­Co ist und war­um die neu­en Anfor­de­run­gen ab Sep­tem­ber 2026 rele­vant wer­den
  • wel­che Unter­neh­men und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­rei­che betrof­fen sind
  • wel­che Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen künf­tig beson­ders kri­tisch sind
  • was bei Begrif­fen wie „nach­hal­tig“, „umwelt­freund­lich“, „kli­ma­freund­lich“ oder „CO2-neu­tral“ zu beach­ten ist
  • wel­che Aus­sa­gen wei­ter­hin mög­lich sind
  • wel­che Daten und Nach­wei­se hin­ter Nach­hal­tig­keits­claims ste­hen soll­ten
  • wel­che Rol­le Sie­gel, Zer­ti­fi­ka­te und Kom­pen­sa­ti­ons­aus­sa­gen spie­len
  • wel­che bestehen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel Unter­neh­men jetzt über­prü­fen soll­ten
  • wie Web­site, Social Media, Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen, Ver­pa­ckun­gen und Ver­triebs­un­ter­la­gen prag­ma­tisch geprüft wer­den kön­nen
  • wie ein ein­fa­cher inter­ner Frei­ga­be­pro­zess für Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen aus­se­hen kann

Was darf ich künftig noch sagen?

Emp­Co bedeu­tet nicht, dass Unter­neh­men nicht mehr über Nach­hal­tig­keit spre­chen dür­fen.

Ent­schei­dend ist, Aus­sa­gen kon­kre­ter und beleg­ba­rer zu machen.

Statt einer pau­scha­len Aus­sa­ge wie:

„Unser Pro­dukt ist nach­hal­tig.“

kann es sinn­vol­ler sein, eine kon­kre­te Eigen­schaft zu benen­nen, zum Bei­spiel:

„Der Recy­cling­an­teil die­ses Pro­dukts beträgt 70 Pro­zent.“

Oder statt:

„Wir pro­du­zie­ren kli­ma­freund­lich.“

eine nach­voll­zieh­ba­re Aus­sa­ge zu Ener­gie­ein­satz, erneu­er­ba­ren Ener­gien oder bereits erreich­ten CO2-Reduk­tio­nen.

Damit ver­än­dert sich Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on von all­ge­mei­nen Ver­spre­chen hin zu kon­kre­ten, nach­voll­zieh­ba­ren Infor­ma­tio­nen.

Welche Kommunikationsmittel sollten Unternehmen prüfen?

Unter­neh­men soll­ten bestehen­de Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen nicht nur auf ein­zel­nen Pro­dukt­sei­ten betrach­ten.

Rele­van­te Claims kön­nen sich befin­den auf:

  • Unter­neh­mens­web­sites
  • Pro­dukt­sei­ten
  • Social Media
  • Bro­schü­ren
  • Prä­sen­ta­tio­nen
  • Ver­pa­ckun­gen
  • Ange­bo­ten
  • Ver­triebs­un­ter­la­gen
  • Aus­schrei­bun­gen
  • Nach­hal­tig­keits­be­rich­ten
  • Unter­neh­mens­claims und Slo­gans
  • ver­wen­de­ten Nach­hal­tig­keits­sie­geln

Ein struk­tu­rier­ter Cla­im-Check hilft dabei, Aus­sa­gen zu erfas­sen, Risi­ken zu bewer­ten und vor­han­de­ne Nach­wei­se zuzu­ord­nen.

Für wen ist das Webinar geeignet?

Das Web­i­nar rich­tet sich ins­be­son­de­re an:

  • Geschäfts­füh­re­rin­nen und Geschäfts­füh­rer
  • Mar­ke­ting- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­ant­wort­li­che
  • Ver­triebs­mit­ar­bei­ten­de
  • Pro­dukt­ma­nage­ment
  • Nach­hal­tig­keits­ver­ant­wort­li­che
  • Mit­ar­bei­ten­de aus Com­pli­ance und Qua­li­täts­ma­nage­ment
  • Unter­neh­men, die mit Umwelt- oder Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen wer­ben

Vor­kennt­nis­se sind nicht erfor­der­lich.

Das Web­i­nar ist als kom­pak­ter Ein­stieg gedacht und soll Unter­neh­men hel­fen, die wich­tigs­ten Ände­run­gen ein­zu­ord­nen und kon­kre­te nächs­te Schrit­te abzu­lei­ten.

Leitgedanke

Emp­Co soll Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on nicht ver­hin­dern.

Unter­neh­men sol­len wei­ter­hin zei­gen kön­nen, was sie tun. Ent­schei­dend ist, Aus­sa­gen so zu for­mu­lie­ren, dass sie kon­kret, nach­voll­zieh­bar und belast­bar sind.

Gute Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on beginnt des­halb nicht mit dem rich­ti­gen Wer­be­satz, son­dern mit den rich­ti­gen Daten und Nach­wei­sen.

Referentin: Dr.-Ing. Franziska Lehmann

Dr.-Ing. Fran­zis­ka Leh­mann ist Pro­ku­ris­tin und Gesell­schaf­te­rin der Texul­ting GmbH und lei­tet den Bereich Nach­hal­tig­keit.

Sie beglei­tet Unter­neh­men bei Nach­hal­tig­keits­be­richt­erstat­tung, CO2-Bilan­zie­rung, ESG, Eco­Va­dis, Manage­ment­sys­te­men und neu­en regu­la­to­ri­schen Anfor­de­run­gen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt dar­auf, kom­ple­xe Anfor­de­run­gen so zu struk­tu­rie­ren, dass sie im Unter­neh­mens­all­tag prak­tisch umge­setzt wer­den kön­nen.

Im Web­i­nar ord­net sie Emp­Co ver­ständ­lich ein und zeigt, wie Unter­neh­men Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen künf­tig prag­ma­tisch prü­fen, mit belast­ba­ren Daten hin­ter­le­gen und wei­ter­hin glaub­wür­dig kom­mu­ni­zie­ren kön­nen.

Termin

Datum: 28. Sep­tem­ber 2026
Uhr­zeit: 13:00 Uhr
For­mat: Online

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Texul­ting unter­stützt Unter­neh­men dabei, Nach­hal­tig­keits­aus­sa­gen struk­tu­riert zu erfas­sen, vor­han­de­ne Nach­wei­se zu prü­fen und Daten­lü­cken sicht­bar zu machen.

Dabei betrach­ten wir nicht nur ein­zel­ne For­mu­lie­run­gen. Wir prü­fen, wel­che Daten und Pro­zes­se benö­tigt wer­den, damit Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on lang­fris­tig belast­bar funk­tio­niert.

Von der ers­ten Ein­ord­nung über einen Cla­im-Check bis zur kon­kre­ten Unter­stüt­zung bei CO2-Daten, Nach­hal­tig­keits­be­rich­ten, ESG-Nach­wei­sen oder inter­nen Frei­ga­be­pro­zes­sen beglei­ten wir prag­ma­tisch und pas­send zu Ihrem Bedarf.

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Datum

27.09.2026

Zeit

13:00 — 14:00

Ort

online

Refe­ren­tin

Franziska Lehmann – Prokuristin bei Texulting

Dr.-Ing. Fran­zis­ka Leh­mann

Nach­hal­tig­keits­ma­na­ge­rin | Pro­ku­ris­tin bei Texul­ting