Online-Seminar über belastbare Unternehmensdaten, bessere Entscheidungen und den Aufbau wirtschaftlicher Resilienz
Lieferketten verändern sich, Energie- und Rohstoffkosten schwanken, regulatorische Anforderungen steigen und Kunden, Banken sowie Geschäftspartner erwarten zunehmend belastbare Informationen.
Viele Unternehmen verfügen bereits über zahlreiche Daten. Häufig liegen diese jedoch in unterschiedlichen Abteilungen, Systemen oder Tabellen. Sie werden für einzelne Anfragen erhoben, aber noch nicht systematisch für Entscheidungen, Risikomanagement und Unternehmenssteuerung genutzt.
Im gemeinsamen Online-Seminar von ThEGA, Texulting und weiteren Fachpartnern zeigen wir, warum Transparenz über Unternehmensdaten zu einer wichtigen Grundlage für Krisenfestigkeit und Wettbewerbsfähigkeit wird.
Unternehmensresilienz beginnt mit Transparenz
Krisenfestigkeit bedeutet nicht, jede zukünftige Entwicklung vorhersehen zu können. Entscheidend ist, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Auswirkungen bewerten zu können und auf einer belastbaren Grundlage zu handeln.
Dafür benötigen Unternehmen einen strukturierten Überblick über relevante Daten und Abhängigkeiten. Dazu können beispielsweise gehören:
- Energie- und Ressourcenverbräuche
- Kostenentwicklungen und Einsparpotenziale
- CO2-Emissionen und Klimarisiken
- Lieferketten und kritische Beschaffungsstrukturen
- Personal- und Kompetenzdaten
- Finanzierung und Fördermöglichkeiten
- regulatorische Anforderungen
- Nachhaltigkeitskennzahlen und Kundenanforderungen
Erst wenn diese Informationen zusammengeführt und eingeordnet werden, entsteht eine Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Warum vorhandene Daten häufig noch nicht ausreichen
Viele Unternehmen erheben bereits Kennzahlen für Buchhaltung, Energiemanagement, Qualität, Nachhaltigkeitsberichte, Kundenfragebögen oder Zertifizierungen.
Die Herausforderung besteht häufig nicht darin, dass überhaupt keine Daten vorhanden sind. Vielmehr fehlen eine gemeinsame Struktur, klar definierte Zuständigkeiten und eine regelmäßige Auswertung.
Dadurch entstehen typische Probleme:
- dieselben Daten werden mehrfach erhoben
- unterschiedliche Abteilungen arbeiten mit verschiedenen Zahlenständen
- relevante Risiken werden erst spät erkannt
- Anfragen von Banken oder Kunden verursachen kurzfristig hohen Aufwand
- Maßnahmen können nicht ausreichend priorisiert werden
- Entwicklungen und Fortschritte bleiben schwer nachvollziehbar
Datentransparenz bedeutet deshalb nicht, möglichst viele Kennzahlen zu sammeln. Es geht darum, die für das Unternehmen wirklich relevanten Informationen zu identifizieren, ihre Qualität zu sichern und sie für Entscheidungen nutzbar zu machen.
Was Sie im Webinar erwartet
Das Online-Seminar vermittelt einen praxisnahen Einstieg in die Frage, wie Unternehmensdaten zur Stärkung von Resilienz und Zukunftsfähigkeit genutzt werden können.
Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen:
- Welche Daten benötigen Unternehmen, um Risiken und Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen?
- Wie lassen sich vorhandene Informationen aus verschiedenen Bereichen zusammenführen?
- Welche Rolle spielen Energie‑, CO2‑, ESG- und Finanzdaten?
- Wie können Kennzahlen für Unternehmenssteuerung, Finanzierung und Investitionsentscheidungen genutzt werden?
- Wie lässt sich eine belastbare Datenstruktur mit vertretbarem Aufwand aufbauen?
- Wo sollten kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll beginnen?
Dabei geht es nicht um ein zusätzliches Berichtssystem neben den bestehenden Prozessen. Ziel ist eine Datenbasis, die für unterschiedliche Anforderungen genutzt werden kann und einen konkreten Mehrwert für das Unternehmen schafft.
Für wen ist das Online-Seminar geeignet?
Das Webinar richtet sich insbesondere an:
- Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer
- Führungskräfte kleiner und mittlerer Unternehmen
- Nachhaltigkeitsverantwortliche
- Energie- und Umweltmanager
- Mitarbeitende aus Controlling und Finanzen
- Verantwortliche für Strategie, Risiko und Unternehmensentwicklung
- Unternehmen, die ihre Datenbasis für Banken, Kunden oder Geschäftspartner verbessern möchten
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Webinar richtet sich sowohl an Unternehmen, die erst mit einer strukturierten Datenerhebung beginnen, als auch an Organisationen, die bestehende Kennzahlen besser zusammenführen und nutzen möchten.
Termin und Veranstaltungsdaten
Datum: 10. September 2026
Uhrzeit: 10:00 bis 11:00 Uhr
Format: Online-Seminar
Veranstaltungsreihe: Dekarbonisierung von Unternehmen
Anmeldung: über die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur ThEGA
Die Veranstalter
Dies ist eine Veranstaltung der Thüringer Landesenergieagentur (ThEGA) in Kooperation mit dem Technologieland Hessen (TLH), der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und der Sächsischen Energieagentur (SAENA).
Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA)
Die ThEGA unterstützt Thüringer Unternehmen unter anderem bei Energie- und Ressourceneffizienz, Dekarbonisierung, Fördermöglichkeiten und der Umsetzung konkreter Transformationsmaßnahmen.
Mehr über die ThEGA erfahren
Technologieland Hessen (TLH)
Das Technologieland Hessen unterstützt Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei Innovation, Technologietransfer und der Entwicklung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle. Im Fokus stehen insbesondere Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN)
Die KEAN begleitet Unternehmen, Kommunen und Institutionen in Niedersachsen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, Energieeffizienzprojekten und der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft.
Sächsische Energieagentur (SAENA)
Die SAENA ist die zentrale Ansprechpartnerin für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz im Freistaat Sachsen. Sie unterstützt insbesondere Unternehmen und Kommunen bei der praktischen Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen.
Warum sich die Teilnahme lohnt
Unternehmen erhalten eine kompakte Einordnung, warum belastbare Daten heute weit mehr sind als eine Grundlage für Berichte und Nachweise.
Eine strukturierte Datenbasis hilft dabei,
- Risiken früher zu erkennen,
- Investitionen gezielter zu priorisieren,
- Kosten und Verbräuche besser zu steuern,
- Anforderungen von Banken und Kunden schneller zu beantworten,
- Fördermöglichkeiten fundierter zu prüfen,
- Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden.
Unternehmen müssen dabei nicht sofort eine umfassende Datenplattform aufbauen. Entscheidend ist ein pragmatischer Einstieg, der sich am tatsächlichen Bedarf und an vorhandenen Strukturen orientiert.
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Erfahren Sie, welche Unternehmensdaten für Krisenfestigkeit und Zukunftsfähigkeit wirklich relevant sind und wie Sie aus vorhandenen Informationen eine belastbare Entscheidungsgrundlage entwickeln.