Energie- und CO₂-Bewertung für Immobilien und Portfolios

Ener­gie­ver­brauch und Treib­haus­gas­emis­sio­nen belast­bar ein­ord­nen, Risi­ken früh erken­nen und Maß­nah­men wirt­schaft­lich prio­ri­sie­ren.

Texul­ting unter­stützt Bestands­hal­ter, Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men, Asset Mana­ger und Pro­jekt­ent­wick­ler dabei, Ener­gie- und Emis­si­ons­da­ten von Gebäu­den in eine belast­ba­re Ent­schei­dungs­grund­la­ge zu über­set­zen. Wir ana­ly­sie­ren Ver­bräu­che, Ener­gie­trä­ger, Flä­chen, Nut­zun­gen und vor­han­de­ne Gebäu­de­da­ten, machen Daten­lü­cken sicht­bar und lei­ten dar­aus kon­kre­te Hand­lungs­op­tio­nen für Betrieb, Sanie­rung und Dekar­bo­ni­sie­rung ab.

Je nach Fra­ge­stel­lung betrach­ten wir ein ein­zel­nes Gebäu­de oder ein gan­zes Port­fo­lio. Das Ergeb­nis zeigt nicht nur, wie hoch Ver­brauch und Emis­sio­nen sind, son­dern auch, wel­che Ursa­chen dahin­ter­ste­hen, wel­che Risi­ken bestehen und wel­che nächs­ten Schrit­te fach­lich und wirt­schaft­lich sinn­voll sind.

 

Wann ist eine Energie- und CO₂-Bewertung sinnvoll?

Eine Bewer­tung ist sinn­voll, wenn Ener­gie- und Emis­si­ons­da­ten vor­han­den sind, aber eine belast­ba­re Ein­ord­nung für Ent­schei­dun­gen fehlt. Typi­sche Anläs­se sind:

  • hohe oder uner­klär­li­che Ener­gie­ver­bräu­che und Betriebs­kos­ten
  • anste­hen­de Sanie­run­gen, Hei­zungs­wech­sel oder Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen
  • Ankauf, Ver­kauf, Finan­zie­rung oder ESG Due Dili­gence einer Immo­bi­lie
  • Dekar­bo­ni­sie­rungs­zie­le und die Prio­ri­sie­rung meh­re­rer Gebäu­de im Port­fo­lio
  • Anfor­de­run­gen von Ban­ken, Inves­to­ren, Mie­tern oder inter­nen ESG-Pro­zes­sen
  • unkla­re oder lücken­haf­te Verbrauchs‑, Flä­chen- und Gebäu­de­da­ten

 

Ent­schei­dend ist nicht, dass bereits alle Daten voll­stän­dig vor­lie­gen. Die Bewer­tung kann auch damit begin­nen, die vor­han­de­ne Daten­qua­li­tät zu prü­fen und fest­zu­le­gen, wel­che Anga­ben für eine belast­ba­re nächs­te Bewer­tungs­stu­fe ergänzt wer­den müs­sen.

 

Was Sie als Ergebnis erhalten

Der kon­kre­te Leis­tungs­um­fang rich­tet sich nach Gebäu­de, Daten­la­ge und Ent­schei­dungs­be­darf. Typi­sche Ergeb­nis­se sind:

  • eine plau­si­bi­li­sier­te Daten­grund­la­ge mit trans­pa­ren­ten Daten­lü­cken und Annah­men
  • Ener­gie­kenn­zah­len, zum Bei­spiel in kWh pro Qua­drat­me­ter und Jahr
  • Emis­si­ons­kenn­zah­len, je nach Bilanz­gren­ze in kg CO₂e pro Qua­drat­me­ter und Jahr
  • eine Ein­ord­nung nach Ener­gie­trä­gern, Nut­zun­gen, Gebäu­den oder Port­fo­lio­tei­len
  • Bench­marks und auf Wunsch eine CRREM-ori­en­tier­te Ein­ord­nung
  • eine Über­sicht über wesent­li­che Ver­brauchs- und Emis­si­ons­trei­ber
  • prio­ri­sier­te Maß­nah­men nach Wir­kung, Auf­wand, Kos­ten, Umsetz­bar­keit und Zeit­ho­ri­zont
  • eine ver­ständ­li­che Ergeb­nis­auf­be­rei­tung für Geschäfts­füh­rung, Asset Manage­ment, Finan­zie­rung oder ESG-Ver­ant­wort­li­che

 

So ent­steht kei­ne rei­ne Daten­ta­bel­le, son­dern eine Ent­schei­dungs­grund­la­ge: Wel­che Gebäu­de oder Ver­bräu­che sind auf­fäl­lig? Wo feh­len belast­ba­re Infor­ma­tio­nen? Wel­che Maß­nah­men soll­ten zuerst geprüft oder umge­setzt wer­den?

 

Was wird bei der Bewertung untersucht?

Bilanz­gren­ze und Gebäu­de­nut­zung

Wir struk­tu­rie­ren vor­han­de­ne Daten für Strom, Wär­me, Käl­te und Brenn­stof­fe und set­zen sie in Bezie­hung zu Flä­che, Nut­zung, Leer­stand, Wit­te­rung und Betrach­tungs­zeit­raum, soweit die Daten­la­ge dies zulässt. Dadurch wer­den Gebäu­de und Zeit­räu­me ver­gleich­ba­rer und Auf­fäl­lig­kei­ten sicht­bar.

Vor Beginn legen wir fest, wel­che orga­ni­sa­to­ri­sche und ope­ra­ti­ve Bilanz­gren­ze für die Fra­ge­stel­lung sinn­voll ist. Das betrifft auch die Fra­ge, wie die Mie­ter in die Bilanz­gren­ze ein­ge­ord­net wer­den und wel­che Daten von den Mie­tern über­haupt vor­han­den sind.

Nicht jede Abrech­nung oder Gebäu­de­da­tei ist unmit­tel­bar ver­gleich­bar. Wir prü­fen unter ande­rem Bezugs­flä­chen, Zeit­räu­me, Ener­gie­trä­ger, Zäh­ler­struk­tu­ren, All­ge­mein- und Mie­ter­ver­bräu­che sowie mög­li­che Daten­lü­cken. Schät­zun­gen und Annah­men wer­den kennt­lich gemacht, damit die Ergeb­nis­se rich­tig ein­ge­ord­net und spä­ter gezielt ver­bes­sert wer­den kön­nen.

Die Ver­brauchs­ana­ly­se ist dann der nächs­te Schritt. Geprüft wer­den die Ener­gie­ver­bräu­che im Betrieb im Ver­hält­nis zu Nut­zung und Flä­chen. Anschlie­ßend wer­den Auf­fäl­lig­kei­ten iden­ti­fi­ziert und begrün­det und die Kenn­wer­te bei­spiels­wei­se flä­chen­be­zo­gen gegen Bench­marks bewer­tet.

Aus den Ener­gie­ver­bräu­chen wer­den Emis­sio­nen mit nach­voll­zieh­ba­ren Emis­si­ons­fak­to­ren abge­lei­tet. Dabei füh­ren wir die Bilan­zie­rung übli­cher­wei­se nach dem soge­nann­ten Green­house Gas Pro­to­col durch und tei­len die Emis­sio­nen in Sco­pes ein und ord­nen die berück­sich­tig­ten Emis­si­ons­quel­len trans­pa­rent den jewei­li­gen Sco­pes 1 und 2 zu. Indi­rek­te Emis­sio­nen aus Scope 3 (Wert­schöp­fungs­ket­te), etwa aus vor­ge­la­ger­ten Ener­gie­ket­ten, Mie­ter­strom, Bau­pro­duk­ten oder Bau­maß­nah­men, wer­den nur dann ein­be­zo­gen, wenn sie zum Auf­trag und zur ver­füg­ba­ren Daten­grund­la­ge gehö­ren. Wir wei­sen des­halb trans­pa­rent aus, ob die Bewer­tung CO₂ oder wei­te­re Treib­haus­ga­se als CO₂-Äqui­va­len­te umfasst und wel­che Emis­si­ons­quel­len berück­sich­tigt wur­den.

Aus der Ana­ly­se ent­ste­hen prio­ri­sier­te Maß­nah­men für Betrieb, Sanie­rung, Dekar­bo­ni­sie­rung, ESG und regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen. Die­se Maß­nah­men kön­nen dann in sinn­vol­len Pake­ten gebün­delt wer­den. 

Von Kennzahlen zu priorisierten Maßnahmen

Kenn­zah­len sind nur dann nütz­lich, wenn dar­aus eine kla­re Ent­schei­dung folgt. Des­halb ver­bin­den wir die Ana­ly­se mit einer fach­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ein­ord­nung. Je nach Auf­trag betrach­ten wir bei­spiels­wei­se Betriebs­op­ti­mie­rung, Rege­lungs­tech­nik, Moni­to­ring, Ener­gie­trä­ger­wech­sel, erneu­er­ba­re Ener­gien, Gebäu­de­hül­le, Anlagen­tech­nik und/oder ver­tie­fen­de Sanie­rungs­pla­nung.

Maß­nah­men wer­den nicht allein nach theo­re­ti­schem Ein­spar­po­ten­zi­al sor­tiert. Wir berück­sich­ti­gen auch Inves­ti­ti­ons­be­darf, Umsetz­bar­keit, Instand­hal­tungs­pla­nung, För­der­be­zug, Aus­wir­kun­gen auf den Gebäu­de­be­trieb und den pas­sen­den Zeit­ho­ri­zont. Dadurch ent­steht ein rea­lis­ti­scher Maß­nah­men­pfad statt einer unver­bun­de­nen Wunsch­lis­te.

 

Einzelgebäude und Portfolios unterschiedlich bewerten

Bewertung eines Einzelgebäudes

Beim Ein­zel­ob­jekt steht die kon­kre­te Ursa­che-Wir­kungs-Bezie­hung im Mit­tel­punkt: Wel­che Anla­gen, Nut­zun­gen oder Betriebs­zu­stän­de trei­ben den Ver­brauch? Wel­che Daten feh­len? Wel­che Maß­nah­men sind am Gebäu­de sinn­voll und wel­che ver­tie­fen­den Prü­fun­gen wer­den benö­tigt?

Portfolioanalyse

Bei meh­re­ren Gebäu­den geht es zunächst um Ver­gleich­bar­keit und Prio­ri­sie­rung. Wir har­mo­ni­sie­ren Kenn­zah­len und Daten­qua­li­tä­ten, iden­ti­fi­zie­ren auf­fäl­li­ge Objek­te und zei­gen, wel­che Gebäu­de zuerst ver­tieft unter­sucht wer­den soll­ten. Das unter­stützt die Pla­nung von Bud­gets, Sanie­rungs­rei­hen­fol­gen und Dekar­bo­ni­sie­rungs­maß­nah­men im Port­fo­lio.

 

CRREM-orientierte Einordnung von Dekarbonisierungsrisiken

Für Immo­bi­li­en kön­nen Ener­gie- und Emis­si­ons­in­ten­si­tä­ten mit den zum Pro­jekt­zeit­punkt gül­ti­gen CRREM-Pfa­den (Car­bon Risk Real Estate Moni­tor) ver­gli­chen wer­den. Die­se Pfa­de unter­schei­den unter ande­rem nach Land und Gebäu­de­typ und zei­gen, wie sich zuläs­si­ge Ener­gie- und Emis­si­ons­in­ten­si­tä­ten im Zeit­ver­lauf ent­wi­ckeln.

Eine mög­li­che Kenn­zahl ist das Mis­a­lignment Year: das Jahr, in dem die erwar­te­te Per­for­mance eines Gebäu­des den zuge­ord­ne­ten Pfad über­schrei­tet. Die CRREM-Ein­ord­nung ist damit kein Gebäu­de­gut­ach­ten und kei­ne auto­ma­ti­sche Wert­pro­gno­se. Sie ist ein Instru­ment, um mög­li­che Tran­si­ti­ons­ri­si­ken sicht­bar zu machen und Sanie­rungs- oder Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen zeit­lich bes­ser zu prio­ri­sie­ren.

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Hilf­reich sind ins­be­son­de­re:

  • Ener­gie­ab­rech­nun­gen oder Zäh­ler­da­ten für Strom, Wär­me, Käl­te und Brenn­stof­fe, ggf. Last­gän­ge
  • Anga­ben zu Gebäu­de­art, Nut­zung, Flä­chen, Leer­stand und Betrach­tungs­zeit­raum
  • Infor­ma­tio­nen zu Hei­zung, Küh­lung, Lüf­tung, Warm­was­ser und wei­te­ren rele­van­ten Anla­gen
  • vor­han­de­ne Ener­gie­aus­wei­se, Gut­ach­ten, Plä­ne oder Sanie­rungs­kon­zep­te
  • bekann­te ESG‑, Finanzierungs‑, Taxo­no­mie- oder Dekar­bo­ni­sie­rungs­ziel

 

Für eine ers­te Ein­schät­zung müs­sen die Unter­la­gen nicht voll­stän­dig sein. Im Erst­ge­spräch klä­ren wir, wel­che Daten bereits aus­rei­chen und wel­che Ergän­zun­gen einen tat­säch­li­chen Mehr­wert brin­gen.

 

Abgrenzung zu Energieausweis, GEG-Nachweis und ESG Due Diligence

Ener­gie- und CO2-Kenn­zah­len wer­den für Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men zuneh­mend zur Grund­la­ge regu­la­to­ri­scher, finan­zi­el­ler und stra­te­gi­scher Ent­schei­dun­gen. Rele­vant sind unter ande­rem Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz, Ener­gie­aus­wei­se, EU-Taxo­no­mie, Sus­tainable-Finan­ce-Anfor­de­run­gen, ESG-Bericht­erstat­tung, Ban­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on und Dekar­bo­ni­sie­rungs­zie­le.

Texul­ting ver­bin­det die tech­ni­sche Bewer­tung mit der Fra­ge, wel­che Anfor­de­run­gen heu­te und künf­tig auf das Gebäu­de oder Port­fo­lio wir­ken kön­nen. Dazu gehö­ren auch Gebäu­de­ana­ly­sen, Maß­nah­men- und Sanie­rungs­plä­ne sowie die Vor­be­rei­tung belast­ba­rer Ent­schei­dungs­grund­la­gen für Eigen­tü­mer, Asset Manage­ment und Geschäfts­füh­rung.

Wich­tig ist dabei eine vor­sich­ti­ge und pro­jekt­spe­zi­fi­sche Ein­ord­nung: Nicht jede regu­la­to­ri­sche Anfor­de­rung gilt für jedes Gebäu­de. Ent­schei­dend sind Nut­zung, Bau­jahr, Eigen­tü­mer­struk­tur, Anlass, För­der­ziel, Finan­zie­rung und Daten­la­ge.

Ener­gie­aus­weis

For­ma­ler Nach­weis nach GEG für bestimm­te Anläs­se wie Ver­kauf, Ver­mie­tung, Neu­bau, Sanie­rung oder Aus­hang­pflicht. Er ersetzt nicht auto­ma­tisch eine stra­te­gi­sche CO2- und Maß­nah­men­be­wer­tung.

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GEG-Nach­weis

Pro­jekt­be­zo­ge­ner Nach­weis gesetz­li­cher ener­ge­ti­scher Anfor­de­run­gen, ins­be­son­de­re bei Neu­bau, Sanie­rung oder tech­ni­schen Ände­run­gen.

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Ener­gie- und CO2-Bewer­tung

Ana­ly­se von Ver­brauch, Emis­sio­nen, Bench­marks, Risi­ken und Poten­zia­len. Sie schafft die Grund­la­ge für Maß­nah­men, ESG, Port­fo­li­oent­schei­dun­gen und Dekar­bo­ni­sie­rung.

ESG Due Dili­gence

Brei­te­re Prü­fung von Envi­ron­ment, Social, Gover­nan­ce und regu­la­to­ri­schen Risi­ken, häu­fig im Kon­text von Ankauf, Ver­kauf, Finan­zie­rung oder Port­fo­lio­ana­ly­se.

Unsere Referenzen

Unser Ansatz — datenbasiert, pragmatisch und entscheidungsorientiert

Wir star­ten nicht mit einer pau­scha­len Maß­nah­men­lis­te, son­dern mit der kon­kre­ten Fra­ge­stel­lung: Geht es um Betriebs­kos­ten, CO2-Reduk­ti­on, Sanie­rung, ESG, Finan­zie­rung, Taxo­no­mie, Port­fo­lio­ver­gleich oder regu­la­to­ri­sche Sicher­heit?

Auf die­ser Basis ent­wi­ckeln wir ein Vor­ge­hen, das zu Daten­la­ge, Gebäu­de­grö­ße, Nut­zungs­art und Ent­schei­dungs­be­darf passt. Wo Daten feh­len, arbei­ten wir mit nach­voll­zieh­ba­ren Annah­men, zei­gen Unsi­cher­hei­ten trans­pa­rent auf und defi­nie­ren, wel­che Infor­ma­tio­nen für die nächs­te Bewer­tungs­stu­fe sinn­voll ergänzt wer­den soll­ten.

Phase 01

Ziel und Bilanzrahmen klären

Wir klä­ren Anlass, Gebäu­de, Daten­la­ge, Port­fo­lio­um­fang und gewünsch­te Aus­wer­tungs­tie­fe.

Phase 02

Datensichtung und Plausibilisierung

Wir prü­fen Ver­brauchs­da­ten, Flä­chen, Ener­gie­trä­ger, Abrech­nun­gen und vor­han­de­ne Doku­men­te.

Phase 03

Energie- und CO₂-Bewertung

Wir ermit­teln Ener­gie- und Emis­si­ons­kenn­zah­len, doku­men­tie­ren Annah­men und iden­ti­fi­zie­ren wesent­li­che Trei­ber und Daten­lü­cken.

Phase 04

Maßnahmen- und Risikoeinordnung

Wir prio­ri­sie­ren Quick Wins, tech­ni­sche Maß­nah­men, Sanie­rungs­an­sät­ze und wei­te­re Prüf­punk­te.

Phase 05

Ergebnisaufbereitung

Sie erhal­ten eine ver­ständ­li­che Aus­wer­tung für Geschäfts­füh­rung, Asset Manage­ment, ESG, Finan­zie­rung oder Pro­jekt­steue­rung.

Regulatorik, ESG und künftige Anforderungen zusammendenken

Ener­gie- und CO₂-Kenn­zah­len wer­den für Immo­bi­li­en­un­ter­neh­men zuneh­mend zur Grund­la­ge regu­la­to­ri­scher, finan­zi­el­ler und stra­te­gi­scher Ent­schei­dun­gen. Rele­vant sind unter ande­rem Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz, Ener­gie­aus­wei­se, EU-Taxo­no­mie, Sus­tainable-Finan­ce-Anfor­de­run­gen, ESG-Bericht­erstat­tung, Ban­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on und Dekar­bo­ni­sie­rungs­zie­le.

Texul­ting ver­bin­det die tech­ni­sche Bewer­tung mit der Fra­ge, wel­che Anfor­de­run­gen heu­te und künf­tig auf das Gebäu­de oder Port­fo­lio wir­ken kön­nen. Dazu gehö­ren auch Gebäu­de­ana­ly­sen, Maß­nah­men- und Sanie­rungs­plä­ne sowie die Vor­be­rei­tung belast­ba­rer Ent­schei­dungs­grund­la­gen für Eigen­tü­mer, Asset Manage­ment und Geschäfts­füh­rung.

Wich­tig ist dabei eine vor­sich­ti­ge und pro­jekt­spe­zi­fi­sche Ein­ord­nung: Nicht jede regu­la­to­ri­sche Anfor­de­rung gilt für jedes Gebäu­de. Ent­schei­dend sind Nut­zung, Bau­jahr, Eigen­tü­mer­struk­tur, Anlass, För­der­ziel, Finan­zie­rung und Daten­la­ge.

Energie- und CO2-Bewertung in Sachsen, Mitteldeutschland und deutschlandweit

Texul­ting beglei­tet Immo­bi­li­en­pro­jek­te deutsch­land­weit und ist beson­ders in Sach­sen, Mit­tel­deutsch­land sowie der Regi­on Chem­nitz, Leip­zig und Dres­den ver­wur­zelt. Für regio­na­le Bestands­hal­ter, Pro­jekt­ent­wick­ler, Immo­bi­li­en­ver­wal­ter und Asset Mana­ger bedeu­tet das: kur­ze Wege, Ver­ständ­nis für loka­le Gebäu­de­be­stän­de und gleich­zei­tig fach­li­che Ein­ord­nung aktu­el­ler ESG‑, Ener­gie- und Regu­la­to­ri­k­an­for­de­run­gen.

FAQ — Häufige Fragen zur Energie- und CO2-Bewertung

Was ist eine Energie- und CO2-Bewertung?

Eine Ener­gie- und CO2-Bewer­tung ana­ly­siert Ener­gie­ver­bräu­che, Ener­gie­trä­ger und dar­aus resul­tie­ren­de Emis­sio­nen eines Gebäu­des oder Port­fo­li­os. Sie zeigt, wo Hand­lungs­be­darf besteht und wel­che Maß­nah­men sinn­voll sind.

Werden Scope 1, 2 und 3 berücksichtigt?

Das hängt von Auf­trag, Bilanz­gren­ze und Daten­la­ge ab. Im Gebäu­de­be­trieb ste­hen häu­fig direk­te Emis­sio­nen sowie Emis­sio­nen aus ein­ge­kauf­ter Ener­gie im Mit­tel­punkt. Wei­te­re indi­rek­te Emis­sio­nen wer­den nur ein­be­zo­gen, wenn sie für die Fra­ge­stel­lung rele­vant und aus­rei­chend beleg­bar sind.

Was ist der Unterschied zu einer CO₂-Bilanz für Unternehmen?

Die Bewer­tung betrach­tet ein Gebäu­de oder Immo­bi­li­en­port­fo­lio. Eine Unter­neh­mens­bi­lanz folgt dage­gen einer orga­ni­sa­to­ri­schen Bilanz­gren­ze und umfasst sämt­li­che rele­van­ten Emis­si­ons­quel­len des Unter­neh­mens gemäß dem ver­ein­bar­ten Bilan­zie­rungs­stan­dard.

Worin liegt der Unterschied zum Energieausweis?

Der Ener­gie­aus­weis ist ein for­ma­ler Nach­weis nach GEG. Die Ener­gie- und CO2-Bewer­tung geht dar­über hin­aus und betrach­tet tat­säch­li­che Ver­bräu­che, Emis­sio­nen, Daten­qua­li­tät, Bench­marks und Maß­nah­men­po­ten­zia­le.

Was passiert bei unvollständigen Daten?

Wir kenn­zeich­nen Lücken und Annah­men trans­pa­rent und zei­gen, wel­che zusätz­li­chen Daten die Aus­sa­ge tat­säch­lich ver­bes­sern. Eine ers­te Ein­ord­nung ist des­halb häu­fig auch bei unvoll­stän­di­ger Aus­gangs­la­ge mög­lich.

Was bringt eine CRREM-Analyse?

Sie ver­gleicht die Ener­gie- oder Emis­si­ons­in­ten­si­tät eines Gebäu­des mit einem pas­sen­den Dekar­bo­ni­sie­rungs­pfad. Dadurch kön­nen mög­li­che Tran­si­ti­ons­ri­si­ken und zeit­li­cher Hand­lungs­druck sicht­bar wer­den.

Für welche Immobilien ist die Bewertung sinnvoll?

Sinn­voll ist sie für Bestands­ge­bäu­de, Port­fo­li­os, Gebäu­de vor Sanie­rung, Ankauf oder Ver­kauf sowie für Immo­bi­li­en mit ESG‑, Finanzierungs‑, Taxo­no­mie- oder Dekar­bo­ni­sie­rungs­an­for­de­run­gen.

Kann Texulting daraus einen Maßnahmen- oder Sanierungsplan ableiten?

Ja. Wir ver­bin­den die Bewer­tung mit Gebäu­de­ana­ly­se, Prio­ri­sie­rung und Maß­nah­men­pla­nung. Je nach Ziel ent­ste­hen Quick-Win-Lis­te, Sanie­rungs­an­satz, Dekar­bo­ni­sie­rungs­pfad oder Ent­schei­dungs­grund­la­ge für Inves­ti­tio­nen.

Je nach Auf­trag kann die Bewer­tung ers­te Maß­nah­men prio­ri­sie­ren oder als Grund­la­ge für eine ver­tie­fen­de tech­ni­sche Sanie­rungs­pla­nung die­nen. Wel­che Pla­nungs­tie­fe sinn­voll ist, wird zu Beginn fest­ge­legt.

Hilft die Bewertung bei ESG, EU-Taxonomie, CRREM und Portfolioanalysen?

Ja. Ener­gie- und CO2-Kenn­zah­len sind zen­tra­le Grund­la­gen für ESG-Ana­ly­sen, EU-Taxo­no­mie-Ein­ord­nung, CRREM-ori­en­tier­te Port­fo­lio­ana­ly­sen, Finan­zie­rungs­ge­sprä­che und Dekar­bo­ni­sie­rungs­stra­te­gien. Sie zei­gen, wel­che Gebäu­de beson­ders emis­si­ons­in­ten­siv sind, wo Daten­lü­cken bestehen und wel­che Objek­te vor­ran­gig betrach­tet wer­den soll­ten.

Was kostet eine Energie- und CO2-Bewertung?

Die Kos­ten hän­gen von Gebäu­de­an­zahl, Daten­la­ge, Nut­zung, gewünsch­ter Detail­tie­fe und Ergeb­nis­for­mat ab. Für vie­le Pro­jek­te ist ein schlan­ker Ein­stieg mit Daten­sich­tung, Kenn­zah­len und ers­ter Maß­nah­men­prio­ri­sie­rung sinn­voll.

Energie- und CO₂-Daten in Entscheidungen übersetzen

Sie möch­ten wis­sen, wie Ihr Gebäu­de bzw. Port­fo­lio ener­ge­tisch auf­ge­stellt ist, wel­che Emis­sio­nen ent­ste­hen und wel­che Maß­nah­men zuerst sinn­voll sind? Im Erst­ge­spräch klä­ren wir Anlass, Daten­la­ge und gewünsch­te Ent­schei­dungs­tie­fe. Anschlie­ßend erhal­ten Sie eine Ein­schät­zung, wel­cher Bewer­tungs­um­fang zu Ihrem Gebäu­de oder Port­fo­lio passt.

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