HyBau: Energieautarke, CO2 neutrale Baustelle

Machbarkeitsstudie für lokale Energie und Wasserstoffversorgung auf netzfernen Baustellen

Das Projekt HyBau hat zum Ziel, eine Machbarkeitsstudie zur lokalen Energie- und Wasserstoffversorgung auf Baustellen durchzuführen. Das übergeordnete Ziel ist die Schaffung einer CO2-neutralen und energieautarken Baustelle.

Der Schwerpunkt liegt auf der Integration eines Microgrid-Systems. Dieses erzeugt erneuerbare Energie vor Ort, beispielsweise durch Photovoltaik oder Kleinwindkraftanlagen. Mittels Elektrolyse wird diese in Wasserstoff umgewandelt. Der erzeugte Wasserstoff kann entweder direkt in Baumaschinen genutzt oder in Tanks zwischengespeichert werden. Des Weiteren wird die Möglichkeit untersucht, elektrisch betriebene Maschinen und Akkus direkt über das Microgrid zu betreiben. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung eines effizienten und nachhaltigen Energiemanagementsystems, das den spezifischen Anforderungen von Baustellen gerecht wird und zur Reduktion von CO2-Emissionen beiträgt.

Die Anwendung dieser Innovation ist insbesondere für abgelegene Baustellen vorgesehen, die nicht an das Stromnetz angeschlossen sind. Dazu zählen etwa Baustellen auf der „grünen Wiese“, Autobahnen oder unbefestigtes Gelände.

Die Studie soll aufzeigen, welche Potenziale und Chancen mit einer energieautarken Baustelle verbunden sind. Zudem soll die Machbarkeit anhand der Erfassung und des Managements von Baustellendaten sowie der Integration verschiedener Energiekonzepte überprüft werden. Das Ziel besteht in der Entwicklung einer nachhaltigen Alternative zu herkömmlichen, verbrennungsmotorbasierten Baumaschinen.

Fakten

Projektlaufzeit:
01.04.2024 bis 31.03.2025

Förderkennzeichen:
100694137

Auftrag-/Fördermittelgeber:
Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB)

Adressierte SDGs:

SDG 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ – Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen
SDG 9 „Industrie, Innovation und Infrastruktur“ – Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen